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Du verbringst den Sommer im Büro? Mit diesen acht Tipps hältst du deine Buchhaltung fit.
KLARA Blog

8 praktische Buchhaltungs-Tipps für den Sommer.

30.07.2020
Lesezeit: 1 min

Fit in den Sommer – das gilt auch für deine Firma. Die Sommerzeit ist in diesem Jahr für viele KMUler ganz speziell: Aufgrund von Reisebeschränkungen fallen die geliebten Auslandsferien ins Wasser. Ausserdem müssen viele Firmen die Umsatzeinbussen während des Lockdowns im Frühling wieder wettmachen.

Betriebsferien? Fehl am Platz. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, sich auf die Aufgaben zu konzentrieren, die man lange vernachlässigt hat. Dazu gehört vor allem deine Buchhaltung. Mit diesen acht Sommertipps bist du bestens dafür gewappnet.

Lesezeit: 2 min

1. Liquiditätsplanung: Worauf wartest du?

Du weisst nicht, ob die kommenden Rechnungen bezahlen kannst und lebst von Monat zu Monat? Gerade in diesem Jahr ist es wichtig, dass du über genügend flüssige Mittel verfügst und im besten Fall eine Reserve für Krisenzeiten in petto hast. Viele Kleinfirmen nehmen sich in ihrem hektischen Alltag kaum Zeit für die Liquiditätsplanung. Und das kann verheerende Folgen haben. Jetzt, wenn alles etwas ruhiger verläuft, ist der perfekte Zeitpunkt dafür.

Tipp: Eine gratis Vorlage für deine Liquiditätsplanung und viele weitere Tipps findest du auf dem KLARA Blog.

2. Vereinheitliche deine Software.

Stell dir vor: Du betreibst einen Online Shop oder verkaufst am POS und deine Umsätze werden automatisch in die Buchhaltung übertragen. Mühsame Zahlenschieberei zwischen verschiedenen Systemen? Schnee von gestern.

Ja, das gibt’s. Mache dich jetzt auf die Suche nach einer Business Software, die alle deine Systeme einheitlich verknüpft. So sparst du Zeit und ganz viel Geld.

Tipp: Die KLARA Buchhaltung verbucht alle deine Verkäufe automatisch – und ist sogar kostenlos.

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3. Für Spätzünder: Jahresabschluss erledigen.

Die Jahreshälfte ist schon durch und der Jahresabschluss kein Thema mehr? Nicht bei Allen: Gerade Einzelfirmen verlegen die Frist ihrer Steuererklärung gerne auf den Herbst, damit genug Zeit bleibt für den aufwändigen Jahresabschluss. Doch die Zeit vergeht schneller als dir lieb ist. Es ist also höchste Eisenbahn!

Tipp: Warum sich eine doppelte Buchführung auch für Einzelunternehmen lohnt und wie sie den Jahresabschluss vereinfacht, erfährst du hier.

4. Weg mit den Papierquittungen.

Sind deine Schubladen voll mit irgendwelchen alten Quittungen? Jetzt ist der richtige Moment gekommen, diese zu digitalisieren. Scanne deine Quittungen per Handy ein und lege sie digital auf deinem Computer oder direkt in die Buchhaltungssoftware ab. Nach dem Scan brauchst du die Quittung oder die Papierrechnung vermutlich nie mehr. Höchstens ein MWST-, AHV- oder Steuer-Revisor wird diese in ein paar Jahren mal noch anschauen wollen. Lege die Rechnungen nach dem scannen am besten in ein Jahresordner ab und stecke die Quittungen gleich in einen grossen Umschlag. Schreib den Monat und die Jahreszahl drauf. So wäre ein einzelner Beleg doch noch auffindbar und du vergeudest keine unnötige Zeit mit dem Aufkleben von Belegen oder alphabetischem Sortieren von Lieferantenrechnungen.

5. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Damit sich die Papierberge in erster Linie gar nicht stapeln, solltest du alle Belege, Quittungen und Rechnungen gleich sofort in die Buchhaltung übertragen. Du hast ein Geschäftsessen im Restaurant? Quittung scannen und fertig. Wer die Verarbeitung von Belegen aufschiebt, hat einen grösseren Arbeitsberg zu bewältigen, wenn am Ende des Quartals die MWST-Rechnung ansteht.

Tipp: Mit der der myKLARA App scannst du deine Quittungen ganz einfach per Handy und überträgst sie so in deine Buchhaltung.

6. Bezahl deine MWST pünktlich.

Auch wenn die Verzugszinsen dieses Jahr aufgrund der Coronakrise wegfallen, solltest du auch deine MWST-Abrechnung nicht aufschieben. Sonst kommt sie zurück zu dir wie ein Boomerang. Denn irgendwann musst du deine Mehrwertsteuern begleichen. Behalte also deshalb den Quartalsrhythmus bei.

Tipp: Im KLARA Blog erfährst du, wie das mit der MWST-Fristerstreckung genau funktioniert – falls es doch noch knapp wird.

7. Schaff dir eine Firmenkreditkarte an.

Du hast eine Kreditkarte, die du sowohl für geschäftliche als auch private Zwecke benutzt? Dann ist ein Umdenken angesagt. Wer Privates mit Geschäftlichem vermischt gefährdet nicht nur die eigene Work-Life-Balance – auch deine Buchführung wird dadurch komplizierter. Lass dich von deiner Bank beraten und schaffe dir deshalb eine Firmenkreditkarte an.

Tipp: Wie deine Mitarbeitenden mit der Firmenkarte umgehen sollen, erfährst du hier.

8. Grenze dich räumlich und zeitlich ab.

Der wichtigste Tipp dieses Artikels: Geniess den Sommer soweit es geht. Nimm deine Arbeit nicht in die Badi oder in die Berge mit. Schaffe dir zeitliche und räumliche Inseln, in denen du dich um die Administration deiner Firma kümmerst. So kannst du deine Freizeit und die Sonne unbeschwert auskosten und ganz abschalten.

Wir wünschen dir eine schöne Sommerzeit!

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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