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In der Schweiz existieren zwei unterschiedliche Zahlungsverkehrs­systeme: das der Banken und das der PostFinance. Per 1. Juli 2018 wird alles durch die ISO20022 vereinheitlicht.
KLARA Blog

ISO20022 - Einführung ab 1. Juli 2018

27.01.2020
Lesezeit: 3 min

Dies ist der internationale Standard für den elektronischen Datenaustausch in der Finanzbranche.

Die Schweiz führt den digitalisierten und somit für alle Teilnehmer deutlich effizienteren und wirtschaftlicheren ISO20022 Standard ein um den Zahlungsverkehr zu vereinfachen und die Kommunikation zwischen dir und dem Finanzinstitut einfacher und transparenter zu machen. Betroffen sind sämtliche Debitoren-/Kreditorenprozesse, die Liquiditätsbewirtschaftung sowie die Lohnabwicklung.

Lesezeit: 3 min

Wichtigste Änderung: Das herkömmliche ‚DTA-File’ wird durch ein ‚XML File’ abgelöst.

Hier ein Überblick zu den Themenfelder welche in den nächsten Jahren nacheinander eingeführt werden:

Ab 1. Juli 2018 - Elektronischer Datenaustausch zwischen Kunde und Bank

Jetzt = Du übermittelst deine Zahlungen als ‚DTA-File’ über eine Software an die Bank/Post.

Ab 1. Juli 2018 = das ‚DTA-File’ muss zwingend durch ein ‚XML-File’ ersetzt werden. Es werden keine anderen Files mehr von der Bank/Post akzeptiert!

Ab 2019 – Einzahlungsscheine fallen weg

Die zweite Phase der Vereinheitlichung des Schweizer Zahlungsverkehrs wird mit der Einführung der neuen ‚QR-Code Rechnung’ ab 1.1.2019 starten. Der QR-Code ist ein effizientes, digitales Konstrukt und ersetzt das handschriftliche Ausfüllen von Belegen. Er wird entweder direkt auf die Rechnung oder auf ein separates Dokument aufgedruckt und mit einem QR-Code Scanner, z.B. per Handy, eingelesen. Alle zahlungsrelevanten Informationen werden so automatisch und fehlerfrei eingelesen. Er kann zudem Informationen die Unternehmensidentifikation ‚UID’ oder eine Rechnungsnummer enthalten. QR-Codes werden bereits heute, z.B. von der SBB für den Ticketkauf, verwendet.

Jetzt = insgesamt sieben unterschiedliche Einzahlungsscheine sind heute aktuell im Schweizer Finanzmarkt täglich im Einsatz.

Ab 2019 = sämtliche Einzahlungsscheine werden durch eine ‚QR-Code Rechnung’ ersetzt. Nach der 2jährigen Übergangsfrist gibt es keine Einzahlungsscheine mehr!

Ab 2019 – LSV-Zahlungen und E-Rechnung

Die Schweiz kennt sechs unterschiedliche Lastschriftverfahren (LSV). Der Finanzplatz Schweiz hat nun entschieden auf die LSV zu verzichten und diese in die gesamtheitliche Lösung der ‚E-Rechnung’ (E-Banking) zu überführen. Die ISO20022 bringt Ordnung, vereinfacht die Zahlungsverkehrsverfahren und gleicht diese den europäischen Standards an.

Jetzt = Du löst deine Zahlungen per LSV oder E-Banking aus. = Dann hast du momentan keinen Handlungsbedarf. Die Formate werden von diesen Lieferanten im Hintergrund automatisch vereinheitlicht und angepasst.

Ab 2021 - IBAN Pflicht

Die ‚International Bank Account Number’ (IBAN) ist die standardisierte Darstellung einer Kontonummer und vereinfacht die Erfassung, Weiterleitung und Verarbeitung von Zahlungsdaten national und grenzüberschreitend. Durch den standardisierten Aufbau der IBAN können Land, kontoführende Bank und Zahlungsempfänger problemlos zugeordnet und eindeutig identifiziert werden.
Ab 2021 = es ist nicht mehr möglich eine Inlandzahlung anhand der Kontonummer und des Banknamens auszuführen. Für Auslandzahlungen wird zusätzlich der BIC (Business Identifier Code) benötigt.
Wichtige Schritte: IBAN in deine betriebliche Buchhaltungssoftware integrieren. Überprüfe die Kundenstammdaten. Pass deine Kommunikationsvorlagen (Briefe, Rechnungen, Offerten etc.) an und weise die Kunden auf die Änderung hin.

Mit KLARA bist du bei dieser Umstellungswelle im Rahmen der ISO 20022 auf der sicheren Seite: KLARA generiert dir automatisch die entsprechenden Dateien und du brauchst dich um keine Updates zu kümmern. Kostenlos und per Knopfdruck.

Gut zu wissen.

Du kannst deine Kundennummer beim zuständigen Steueramt erfragen. Bitte beachte: Passe danach bei den quellensteuerpflichtigen Mitarbeitern die Angaben an (siehe Schritt 6)

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Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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