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Drei Gründe, wieso du regelmässig in einem Coworking Space arbeiten solltest

04.04.2019
Lesezeit: 6 min

Aus dem Büralltag ausbrechen, sich neue Inspirationsquellen holen oder die Zeit zwischen zwei Terminen überbrücken: Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, warum du als Jungunternehmer oder KMU öfter in Coworking Spaces arbeiten solltest.

Diese Situation kennst du sicher: Du bist allein im Büro oder im Homeoffice. Du hast das Bedürfnis, dich zu einem spezifischen Thema mit jemandem auszutauschen. Gerne möchtest du deine eingeschlagene Strategie überprüfen oder ganz einfach eine neue Produktidee mit jemand Aussenstehenden besprechen. Zurück ins Büro? Wir haben eine bessere Option: Coworking Spaces.

Mittlerweile gibt es in der Schweiz gut 90 Coworking Spaces und monatlich werden es immer mehr. Primär richten sich diese an Startups, die sich in der Anfangszeit keine teure Büroinfrastruktur leisten können und wollen. Doch Coworking Spaces sind auch für etablierte Firmen interessant, die den Austausch mit jungen, kreativen Köpfen suchen.

KLARA hat für dich die drei wichtigsten Gründe zusammengefasst, weswegen es gerade für KMU spannend ist, regelmässig in einem Coworking Space zu arbeiten.

Erstens: Austausch im Coworking Space bringt dich weiter

Es gibt keinen anderen Ort, wo der Austausch so einfach und unkompliziert möglich ist, wie in einem Coworking Space. Du triffst Menschen mit unterschiedlichstem Hintergrund und Fachwissen. Die Kultur in einem Coworking Space ist nicht nur erfrischend, sondern auch sehr offen. Es ist sogar willkommen, wenn du auf jemanden direkt zu gehst und ihm eine Frage zu einem Thema stellst.

Aber wie weisst du, wem du welche Frage stellst? In der Regel hat es in jedem Coworking Space sogenannte «Hosts», an die du dich wenden kannst. Sie kennen die Community ihres Coworking natürlich genau und können Auskunft geben. Nach dem ersten Kontakt wirst du feststellen: Der soziale Kontakt mit anderen Leuten ausserhalb deines gewohnten Umfeldes ist inspirierend und bringt dich weiter. Ausserdem vergrösserst du in Coworking Spaces dein Netzwerk. 

Tipp: Bereite dich vor, bevor du in einen Coworking Space gehst. Was sind deine konkreten Fragen, mit was für Menschen möchtest du dich darüber austauschen? Finde gleich zu Beginn heraus, wer der Hosts des Coworkings ist und bitte ihn, den Erstkontakt für dich herzustellen. 

Zweitens: Dank Coworking Spaces brichst du aus dem Hamsterrad aus

Als KMU ist es unabdingbar, dass du dir bewusst Zeit nimmst, regelmässig aus dem Tagesgeschäft auszubrechen, um dir Gedanken über die die Zukunft deines Unternehmens zu machen. In den eigenen vier Bürowänden ist dies fast unmöglich. Ein Tapetenwechsel und eine kreative Umgebung sind die optimale Voraussetzung, dass du für einen halben oder ganzen Tag aus dem Hamsterrad ausbrechen kannst. Nutze einen solchen «Breakout-Moment», um dich mit Themen zu beschäftigen, die sonst immer zu kurz kommen. Da wären zum Beispiel: 
  • Wieso sind eigentlich meine Kunden gerne meine Kunden? Was schätzen Sie an unserem Angebot? Was müssten wir anders oder besser machen, damit zufriedene Kunden zu begeisterten Fans unserer Firma werden?  
  • Habe ich in letzter Zeit auch Feedback von unzufriedenen Kunden erhalten? Was war die versteckte Botschaft, welche ich nutzen kann, um etwas zu lernen oder mein Angebot zu verbessern?
  • Welche Offerten haben wir in jüngster Vergangenheit verloren? Wieso haben sich diese potentiellen Kunden nicht für uns entschieden? Was können wir daraus für künftige Offerten oder sogar unser Angebotsportfolio ableiten?
  • Welche neuen Trends gibt's in meiner Branche?
  • Wer sind meine direkten Mitbewerber? Was machen die anders als wir? Worin sind sie besser als wir, worin sind wir besser als sie? Wo liegt deren Fokus?
  • Was für Ideen hatte ich in der letzten Zeit? Welche dieser Ideen hat das Potential weiterverfolgt zu werden?
  • Wenn alles möglich wäre und Zeit, Geld sowie Ressourcen keine Rolle spielen, welche Veränderung würde ich mir für mein Unternehmen wünschen?

Tipps für «Breakout-Moments»:

  • Notiere dir im Alltag in deinem Smartphone, Laptop oder Notizbuch Themen für deinen nächsten «Breakout-Moment». Auch halbfertige Ideen oder Ansätze sind spannend. Halte diese in einem sogenannten Ideen-Parkplatz fest und befasse dich von Zeit zu Zeit immer wieder damit – denn das Sprichwort «die heutigen Utopien sind die Realität von morgen» hat bekanntlich viel Wahres.
  • Öffne zu Beginn des «Breakout-Moments» den Fächer weit, um danach zu fokussieren, an welchen Themen du konkret arbeiten willst. Bevor du aber den Tag abschliesst, ist es wichtig, dass du die nächsten Schritte definierst und terminierst: Wer macht was bis wann? Wie können wir die Ressourcen dafür sicherstellen?
  • Nicht vergessen: Hole zum richtigen Zeitpunkt dein Team an Board. Erzähl ihnen von deinem «Breakout-Moment» und den daraus folgenden nächsten Schritten. Mach aus Betroffenen Beteiligte. Gib ihnen so die Chance, Träger der Veränderung zu werden.

Drittens: Mit Coworking Spaces überbrückst du die Zeit zwischen den Terminen

Bist du wieder einmal den ganzen Tag unterwegs? Hast du dabei das Gefühl, dass du viel Zeit verlierst? Zeit, welche du zwischen Punkt A und B verbringst, lässt sich effizient nutzen. Fülle zum Beispiel deine Lücke zwischen zwei Meetings, indem du einen Coworking Space aufsuchst und verarbeite dort die eben erhaltenen Informationen oder bereite dich auf das nächste Meeting vor. Warum triffst du dich nicht gleich mit deinem Kunden in einem Coworking Space? Je nach Standort könnt ihr so wertvolle Zeit einsparen und die Effizienz steigern. 

Tipp: Informier dich vorher, wo welches Coworking Space angeboten wird. Einen guten Ratgeber findest du zum Beispiel unter popupoffice.ch. Dort findest du nebst nützlichen Tipps auch eine aktuelle Karte der Coworking Spaces in der Schweiz, inklusive Adresse.

 

 Weitere informative Links zum Thema Coworking Space:

 

 
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