Projektmanagement will gelernt sein. Erfahre hier, wie du dein nächstes Projekt erfolgreich abschliesst.
KLARA Blog

5 Gründe warum Projekte scheitern.

27.01.2020
Lesezeit: 3 min

Projekte bringen deine Firma weiter und fördern den Teamgeist. Einzige Voraussetzung: ein erfolgreicher Abschluss. Projekte mit Erfolg zu beenden ist aber einfacher gesagt als getan. Eine klare Zielsetzung, die Sicherung der nötigen Ressourcen sowie die richtigen Instrumente sind das A und O. Informiere dich hier über die fünf häufigsten Fehler in der Projektleitung und wie du sie vermeidest.

Projekte sind facettenreich: Mal geht es um die Einführung eines Produkts, mal um den Relaunch der Webseite, mal um die Eröffnung einer neuen Filiale. Doch die meisten Projekte haben eines gemeinsam: Die kleinste Fehlentscheidung kann sie zum Scheitern bringen. Hier die fünf häufigsten Gründe, warum Projekte scheitern und wie du als Projektleiter diese Fehler vermeidest:

Unklare Definition von Projektzielen.

Fokussiert bleiben ­– die wichtigste Voraussetzung für ein erfolgreiches Projekt. Das gilt nicht nur für dich als Projektleiter, sondern für das ganze Projektteam. Wenn nicht alle das gleiche Verständnis über die Ziele haben, läufst du Gefahr, dass man sich verzettelt. Das betrifft sowohl das Hauptziel als auch die Etappenziele.

Unsere Tipps:

  1. Teile das Projekt in Phasen ein und ordne für jede Phase die Aufgaben zu. Wichtig: Definiere, welche Aufgaben nicht zum Projekt gehören.
  2. Notiere alle Abhängigkeiten, Hürden und Voraussetzungen für die Phasen.
  3. Erstelle eine Timeline für das Projekt.
  4. Definiere Meilensteine – sie sind wichtig für die Motivation des Projektteams.

Keine Kommunikation mit den Stakeholdern.

Damit du mit einem Projekt das bestmögliche Ergebnis erreichst, musst du auch Anspruchspersonen einbeziehen, die kein Teil des Projekts sind. Stichwort: Stakeholder Management. Seien es externe Lieferanten, die IT-Abteilung oder alle Mitarbeitenden der Firma: Mit einer offenen und transparenten Kommunikation sorgst du dafür, dass wichtige Schlüsselpersonen auf deiner Seite sind.

Unsere Tipps:

  1. Informiere alle betroffenen Personen regelmässig über den Fortschritt.
  2. Definiere Schlüsselpersonen, die das Projekt zum Scheitern bringen könnten. Hole ihr Feedback ein, damit sie sich abgeholt fühlen. Nur so kannst du auf ihre Unterstützung zählen.
  3. Involviere Experten, die nicht zwingend zum Projektteam gehören. Jedes Projektteam hat blinde Flecken. Aussenstehende Personen können diese besser identifizieren.

Unzureichende Ressourcen.

Ohne eine durchdachte Ressourcenplanung kannst du dein Projekt jetzt schon aufgeben. Die Beschaffung von Ressourcen gehört nämlich zu den wichtigsten Schritten einer Projektplanung. Dabei kommt es nicht nur auf die finanziellen Ressourcen an. Vielmehr solltest du sicherstellen, dass du genügend personelle Ressourcen blockierst. Das betrifft sowohl die internen Mitarbeitenden als auch externe Lieferanten und Partner. Hier machen aber viele Projektleiter den Fehler, dass sie nach Bauchgefühl statt nach Qualifikationen entscheiden und deshalb die falschen Personen fürs Projekt einsetzen.

Unsere Tipps:

  1. Dokumentiere alle Aufgaben fürs Projekt und welche Qualifikationen es dafür braucht.
  2. Informiere dich über die einzelnen Personen bei anderen Mitarbeitenden, den Vorgesetzten oder in der Personalabteilung.
  3. Bei Externen: Verlange ein Projektportfolio.

Falsche Instrumente.

Projektmanagement-Tools gibt’s wie Sand am Meer. Für welches Tool du dich entscheidest, hängt hauptsächlich von der Grösse des Projekts und natürlich deinem Budget ab. Es gibt zahlreiche Online Tools für Projektmanagement, die sich für kleinere Projekte bei Startups und KMU eignen. Eines davon ist z.B. KLARA Projekt: Der neue Service von KLARA vereinigt Projektmanagement, die Auftragsverwaltung sowie die Zeitrapportierung in einem.

Unsere Tipps:

  1. Erstelle eine Liste von Funktionen, die deine Projektmanagement-Software erfüllen muss.
  2. Informiere dich bei anderen Projektmanagern und hole dir Feedback über die einzelnen Anbieter.

Fehlende Dokumentation des Fortschritts.

Je nach Projektphase kann es manchmal hektisch zu- und hergehen. Dabei geht die Dokumentation oft unter. Eine saubere Dokumentation der Fortschritte – aber auch der Misserfolge – minimiert das Risiko, dass das Projekt scheitert. Als Projektleiter gilt es sicherzustellen, dass alle Beteiligten in allen Projektphasen ihre Arbeit einheitlich dokumentieren.

Unsere Tipps:

  1. Hol dir ein Tool, mit dem die Projektdokumentation ganz einfach und verständlich ist.
  2. Erstelle Reports und kommuniziere die Fortschritte an die Stakeholder.
  3. Übertreib es nicht. Jeden kleinsten Schritt zu dokumentieren kann das Gegenteil verursachen und sich negativ auf die Motivation auswirken.

Wir wünschen dir viel Spass mit deinem Projekt!

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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