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Weihnachtsmusik: Fluch oder Segen für den Detailhandel?

04.04.2019
Lesezeit: 2 min

Weihnachtslieder haben unsere Fussgängerzonen und Kaufhäuser während der Adventszeit fest im Griff. Ob «Jingle Bells» und Co. die Konsumenten wirklich spendabler machen, ist umstritten. Die Pros und Kontras zum Einsatz von Weihnachtsmusik im Detailhandel findest du hier.

«Last Christmas», «Jingle Bells» oder «All I Want For Christmas Is You» haben gerade Hochkonjunktur. Die Weihnachtslieder füllen nicht nur unsere Spotify-Playlisten, sondern auch unsere Boutiquen und Coffee Shops. Viele Einzelhändler sind davon überzeugt, dass Weihnachtsmusik die Kaufbereitschaft steigert und deshalb den Umsatz ankurbelt. Stimmt dieser Mythos wirklich? Oder ist die musikalische Untermalung des Weihnachtsgeschäfts eher kontraproduktiv für den Detailhandel? Eine kleine Expertise.

Pro: Weihnachtsmusik macht uns spendabler

Es ist kein Geheimnis, dass die passende Hintergrundmusik unser Kaufverhalten positiv beeinflusst. An Weihnachten gilt das umso mehr: In einer britischen Umfrage aus dem Jahr 2009 haben 85% der Konsumenten angegeben, dass beim Einkaufen während der Adventszeit Weihnachtsmusik einfach dazu gehört. Gerade beim Kauf von Geschenken sind die Kunden grosszügiger, wenn Weihnachtsmusik im Hintergrund gespielt wird. Denn neben der passenden Dekoration und den speziellen Adventsangeboten ist es die Musik, welche die Konsumenten in Weihnachtsstimmung versetzt. Und sobald die Konsumenten in den Weihnachtsmodus umschalten, fühlen sie sich glücklicher und sind empfänglicher gegenüber den Verkaufsstrategien der Detailhändler – was wiederum das Geschäft ankurbelt. 

Kontra: Weihnachtsmusik kann schnell nerven

Die Annahme, dass «Jingle Bells» und Co. bei allen Kunden Glücksgefühle auslösen, kann nicht stimmen. Viele Menschen finden Weihnachtslieder einfach unerträglich. Und wenn der Klangteppich beim Einkaufen als unangenehm empfunden wird, wollen wir auch so schnell wie möglich den Laden wieder verlassen und geben deshalb weniger Geld aus. Ausserdem gibt’s da auch einen wichtigen psychologischen Aspekt: Wenn uns Menschen jemand unter Druck setzt, handeln wir meistens gegenteilig. Das Problem bei der Weihnachtsmusik: Gemäss einer US-Studie aus dem Jahr 2005 fühlt sich ein Teil der Konsumenten durch die Weihnachtsmusik manipuliert und unter Druck gesetzt. Für diese Kundschaft kann der Schuss also nach hinten losgehen. 

Fazit: Alles in Massen

Du möchtest in deinem Geschäft für ein weihnachtliches Kauferlebnis sorgen, deine Kunden aber mit nervigen Weihnachtsliedern nicht vergraulen? Das Erfolgsgeheimnis liegt in der richtigen Ausgewogenheit. Stelle die musikalische Untermalung nicht vollständig auf Weihnachtslieder um und sorge so für etwas Abwechslung. Ausserdem ist es empfehlenswert, die Playlists allmählich in den Weihnachtsmodus umzustellen und den Einsatz von Weihnachtlieder bis Heiligabend langsam zu erhöhen. Wichtig: Wähle die Musik aus, die zu deinem Geschäft und deinem Konzept passt um Irritationen bei der Kundschaft zu vermeiden.

In dem Sinne: Feliz Navidad!

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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