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Die aktuelle Lage bringt grosse Verunsicherung mit sich. Du als Unternehmer stehst vor der anspruchsvollen Aufgabe, Entscheidungen zu treffen und beteiligte Parteien rund um deinen Betrieb darüber zu informieren.
KLARA Blog

KMU-Krisenkommunikation: «Information ist alles»!

20.03.2020
Lesezeit: 3 min

Die wirtschaftlichen Folgen der derzeitigen Krise erleben die meisten KMU mit voller Wucht. Aufträge brechen ein und die Einnahmen bleiben aus. Inmitten der raschen Veränderungen und der Massnahmen, die du zur Aufrechterhaltung deines KMU ergreifst, solltest du keinesfalls versäumen, all die Leute mit ins Boot zu holen, die von der Stabilität deines Betriebs, direkt oder indirekt, abhängig sind: Das sind deine Mitarbeitenden, deine Kunden und deine Lieferanten.

Mitarbeiter: Das Kind beim Namen nennen statt «Salami-Taktik»

Deine Mitarbeitenden sind das Herzstück deines Unternehmens. Von den, auch teilweise drastischen, Umstrukturierungen im Betrieb werden sie direkt beeinflusst. Um deine Mitarbeiter abzuholen, solltest du mit Empathie an sie herantreten und dir bewusst sein, dass jeder mit einer solchen Situation anders umgeht und unterschiedlich stark davon betroffen ist. Geh proaktiv auf deine Mitarbeiter zu. Informiere sie immer als Erste und gib ihnen die Chance, von Betroffenen zu Beteiligten zu werden. Die Solidarität und die Unterstützung, die du durch eine offene Kommunikation erfährst, wird auch dir in dieser schwierigen Situation wieder Kraft und Energie geben. Verschleiere nichts und rede die Dinge nicht schön, denn deine Mitarbeiter spüren immer, ob du ihnen etwas vorenthältst. Sei ehrlich zu ihnen und sage alles, was du weisst, aber auch das, was du aktuell noch nicht weisst. Informiere sie regelmässig und oft über den aktuellen Stand der Dinge und auch über kleine Schritte, so machst du den gemeinsamen Weg sicht- und erlebbar. Diese Art der Kommunikation stärkt den Zusammenhalt in der Firma und schweisst in schwierigen Situation zusammen.

 

Kunden: Viele Angebote sind verunmöglicht, aber nicht alle

Auch in Bezug auf den Kontakt mit deinen Kunden gilt es, proaktiv auf diese zuzugehen. Es kann sein, dass du aufgrund der aktuellen Situation gewisse Produkte oder Dienstleistungen nicht anbieten kannst, auf welche sich die Kunden ansonsten verlassen. Informiere deine Kunden deshalb darüber, was du auch während der Corona-Krise noch für sie tun kannst und wie du für sie erreichbar bist. Allenfalls gibt es auch neue Services, die du ihnen anbieten kannst.

 

Lieferanten: Das Gespräch suchen und Lösungen finden

Information ist alles. Sei deinen Lieferanten gegenüber transparent und zeige auf, wie sich die Situation für dich unter den gegebenen Umständen ausgewirkt hat. Wenn du frühzeitig und offen an Lieferanten herantrittst, können gemeinsam langfristige Lösungen erarbeitet werden. Denkbar wären etwa Sonderrabatte, nach Möglichkeit eine Abnahmereduktion oder eine Ratenzahlungsoption. Hier empfehlen wir dir zusätzlich die Lektüre unseres Blogbeitrags zum Thema wie du deine Fixkosten reduzierst. Über diesen Link gelangst du zum Artikel.

Fünf wichtige Punkte in der KMU-Krisenkommunikation

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