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Der Arbeitsalltag kann zur echten Belastungsprobe werden. Umso wichtiger ist es, der Entstehung von Depressionen, Burnout und Co. vorzubeugen.
KLARA Blog

Psychisch gesund am Arbeitsplatz: So steigerst du dein Wohlbefinden.

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04.08.2020
Lesezeit: 5 min

Eigentlich ist sie eine Grundvoraussetzung für die mentale Gesundheit: unsere Arbeit. Wir empfinden ein Gefühl des Gebrauchtwerdens und knüpfen mitunter soziale Kontakte. Doch nicht immer ist die berufliche Tätigkeit gesundheitsförderlich.

Ein zu hohes Arbeitspensum oder ungeklärte Konflikte sind mögliche Ursachen für psychische Belastungen. Wir zeigen dir, wie du dein seelisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz gezielt steigern kannst.

Lesezeit: 5 min

Wie entstehen psychische Belastungen im Job?

Der Arbeitsalltag kann zu einer wahren Bewährungsprobe für das eigene Nervenkostüm werden. Berufsbedingter Stress entsteht meistens, wenn die gestellten Anforderungen zu hoch sind. Überforderung entsteht und die Gesundheit muss leiden. Psychische Belastungen führen unter anderem zu Depressionen, Angststörungen und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Es gibt verschiedene Faktoren, die das seelische Wohlbefinden beeinträchtigen. Neben der Arbeit selbst ist genauso das Raumklima ausschlaggebend für die eigene Leistungsfähigkeit. So kann beispielsweise ein erhöhter Lärmpegel die Konzentration beeinträchtigen und Stress auslösen. Insbesondere in Grossraumbüros lohnen sich unterschiedliche Schallschutzplatten, um den Geräuschpegel zu senken. Weiters zeigen dir die folgenden Tipps, wie du psychisch fit bleibst.

1.    Beziehung zum Arbeitskollegium pflegen.

Natürlich steht am Arbeitsplatz die To-do-Liste und nicht der Kaffeeklatsch im Vordergrund. Doch auch Letzteres spielt eine bedeutende Rolle, wenn du dich seelisch wohlfühlen möchtest. Der Austausch mit anderen zählt schliesslich zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen. So ist das am Arbeitsplatz nicht anders. Versuche deshalb die Beziehung zu deinen ArbeitskollegInnen bei jeder Gelegenheit zu pflegen.

Schreibe keine unnötigen E-Mails, wenn du persönlich Fragen stellen oder Informationen weitergeben kannst. Der Austausch mag vielleicht nur ein paar wenige Minuten dauern, aber selbst dieses kurze Gespräch kann sich positiv auf deine Psyche auswirken. Zudem solltest du Kaffee- und Mittagspausen nutzen! Du wirst sehen: Durch regelmässige Gespräche werden Beziehungen gestärkt und du fühlst dich automatisch wohler.

2.    Körperliche Betätigungen suchen.

Falls du dich gestresst fühlst, kann Bewegung wahre Wunder bewirken! Sport löst Glücksgefühle aus und verhilft zu mehr Ausgeglichenheit. Es ist deshalb ideal, wenn du am Feierabend z. B. noch eine Runde joggen gehst oder ein paar Längen schwimmst. Während des Arbeitstages ist körperliche Betätigung ebenfalls möglich.

Fahre mit dem Fahrrad zu Arbeit, steige eine Haltestelle früher aus oder parke dein Auto etwas weiter vom Arbeitsplatz entfernt. Ein kurzer Morgenspaziergang kann deinen Kreislauf ankurbeln und dir mehr innere Ruhe verschaffen. In der Mittagspause kannst du zum Beispiel einen Umweg zur Kantine machen oder nach frischer Luft im nächstgelegenen Park schnappen.

3.    Neues lernen.

Niemand weiss alles und deshalb ist es wichtig, dass du dich immer wieder weiterbildest. Die Zeit, die du mit Lernen verbringst, ist nicht nur gewinnbringend für die Arbeit selbst. Du kannst darin auch persönliche Erfüllung finden und Stress abbauen. Sobald du dein neu erworbenes Wissen einbringst, wirst du vielleicht sogar Wertschätzung von deinen ArbeitskollegInnen ernten – und das kann dein Wohlbefinden einfach nur steigern!

Du kannst dir genauso etwas aneignen, das nicht zwingend mit deiner Arbeit in Verbindung steht. Ob ein aussergewöhnliches Gericht, eine Fremdsprache oder eine neue Sportart: Lerne, was dir Freude bereitet. So kehrst du am nächsten Tag oder nach dem Wochenende wesentlich entspannter an deinen Arbeitsplatz zurück. Du wirst sehen: Du fühlst dich viel wohler, wenn du in deiner Freizeit Hobbys hast, die dir Spass machen.

4.    Pausen einlegen.

Falls du nur von einem Ort zum nächsten hetzt, ist Stress vorprogrammiert. Auch Müdigkeit und Erschöpfung können die Folgen sein – das wiederum beeinträchtigt die Produktivität. Versuche deshalb im Arbeitsalltag bewusst Pausen einzulegen und diese zu geniessen.

Ob ein leckeres Mittagessen, ein kleiner Spaziergang oder ein Stück Schokolade zum Nachmittagskaffee: Gestalte deine Pausen so, dass du neue Kraft tanken kannst. So kommst du gut durch den Arbeitstag und schaffst dein Arbeitspensum mit viel Ausgeglichenheit.

5.    Genügend schlafen.

Je nach Alter und individuellen Bedürfnissen braucht ein Mensch unterschiedlich viel Schlaf. Beim Grossteil der Erwachsenen liegt das Schlafbedürfnis zwischen 6 und 8 Stunden. Die nächtliche Erholung ist dabei wichtig für Körper und Seele. Nur wenn du gut ausgeschlafen in die Arbeit kommst, kannst du auch dementsprechende Leistungen erbringen. Für einen erholsamen Schlaf solltest du…

  • … eine bestimmte Abendroutine Gehst du immer um die gleiche Zeit zu Bett, fällt es deinem Körper leichter, vom Wach- in den Schlafzustand zu kommen.
  • keinen Sport vor dem Schlafengehen treiben. Bewegung hält wach und deshalb solltest du dich ungefähr drei Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr körperlich betätigen.
  • Störquellen ausschalten. Falls du neben einer viel befahrenen Hauptstrasse wohnst und dich der Verkehrslärm stört, kannst du zum Beispiel Ohrenstöpsel verwenden. Verbanne ausserdem dein Handy aus deinem Schlafzimmer.

Symptome wie Depressionen und Burnout sind in der heutigen Arbeitswelt keine Seltenheit mehr. Du kannst Belastungen im Job zwar nicht aus dem Weg gehen, aber Stress gezielt vorbeugen. Mit diesen Tipps schaffst du es bestimmt, dein seelisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern. Probiere es einfach mal aus!

Gut zu wissen.

Du kannst deine Kundennummer beim zuständigen Steueramt erfragen. Bitte beachte: Passe danach bei den quellensteuerpflichtigen Mitarbeitern die Angaben an (siehe Schritt 6)

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Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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