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KLARA Blog

Wie verbuche ich die Corona-Soforthilfe?

24.08.2020
Lesezeit: 1 min

Am 26. März 2020 lancierte der Bund zusammen mit den Banken ein Kreditprogramm, das die Liquidität der KMU während der Coronakrise kurzfristig sicher zu stellen. Über 135’000 dieser Überbrückungskredite wurden insgesamt an Schweizer Firmen vergeben. Was nun?

Die Frist für die Corona-Soforthilfe ist zwar Ende Juli abgelaufen, die betroffenen Firmen sehen sich aber nun mit verschiedenen Fragen konfrontiert: Wie verbuche ich den Covid-19-Kredit? Was muss ich bei der Rückzahlung beachten? Antworten zu den wichtigsten Fragen rund um den Coronakredit gibt’s hier.

Lesezeit: 1 min

Was genau ist der Covid-19-Kredit?

Mit Hilfe von Überbrückungskrediten soll Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt werden, damit sie trotz Corona-bedingten Umsatzeinbussen ihre laufenden Fixkosten decken können. Der Covid-19-Kredit wird von der Bank herausgegeben, die Rückzahlung erfolgt zinslos. Die Bürgschaft für den Kredit übernimmt der Bund.


Wie kann ich einen Überbrückungskredit beantragen?

Die Frist für Kreditanfragen ist am 31. Juli 2020 abgelaufen. Zurzeit sind keine weiteren Vergaben von Covid-19-Krediten geplant.

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Bis wann muss ich den Coronakredit zurückzahlen?

Der Covid-19-Kredit muss innerhalb von fünf Jahren zurückbezahlt werden. In Härtefällen ist eine Verlängerung auf sieben Jahre möglich. Wir empfehlen dir deshalb, wenn möglich jetzt schon einen monatlichen Betrag für die Rückzahlung auf die Seite zu legen und ins Budget einzuplanen.

 

Ich habe einen Covid-19-Kredit erhalten. Muss ich ihn verbuchen?

Ja, den Covid-19-Kredit musst du in der Buchhaltung aufführen. Wir empfehlen dir, einen Fünftel des Betrags als kurzfristiges Darlehen zu verbuchen, da du mindestens 20% des Kredits sowieso im ersten Jahr zurückzahlen musst. Die restlichen 80% verbuchst du als langfristiges Darlehen. In der Praxis funktioniert das dann so:

Du hast einen Kredit von CHF 50'000 erhalten, davon sind CHF 10'000 kurzfristiges und 40'000 als langfristiges Darlehen zu verbuchen. Im zweiten Jahr erfolgt dann eine Umbuchung von weiteren CHF 10'000 vom langfristigen ins kurzfristige Darlehen.

Alternativ kannst du den gesamten Kredit als kurzfristiges Darlehen verbuchen. Wir empfehlen dies aber nur bei tiefen Beträgen.

 

Was muss ich bei der Verbuchung des Coronakredits beachten?

Die meisten Banken sowie die Postfinance eröffnen ein spezielles Covid-19-Konto, das nach der Auszahlung aufs reguläre Geschäftskonto mit einem Minus versehen ist. Nach einem Kontoübertrag aufs reguläre Bank- oder Postkonte erfolgt die Buchung. In der Buchhaltung eröffnest du dann ein neues passives Konto («kurzfristiger» und/oder «langfristiger Covid-19-Kredit»). Jeden Geldfluss, der mit dem Covid-19-Kredit in Verbindung steht, verbuchst du über dieses Konto.

 

Wie trage ich die monatlichen Rückzahlungen in meine Buchhaltung ein?

Ganz einfach: Du verbuchst das Geld, das an deine Bank zurückfliesst, auf dem neu erstellten Darlehenskonto.

 

Das wichtigste in Kürze zusammengefasst:

  • Teile deinen Covid-19-Kredit in kurz- oder langfristige Darlehen auf.
  • Lege monatlich Geld auf die Seite, mit dem du den Kredit amortisierst.
  • Bezahle im ersten Jahr einen Fünftel des Kredits zurück.
  • Du musst keinen Zins verbuchen, da die Kreditvergabe zinslos erfolgt.

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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