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Hast du die beste Krankentaggeld-Lösung für dich bereits gefunden?

klara-blog-gastbeitrag-gryps
12.09.2019
Lesezeit: 3 min

Möchtest du deine bestehende Krankentaggeldversicherung prüfen und mit anderen Angeboten vergleichen? Dann solltest du das jetzt tun. Zwar läuft die Krankentaggeldversicherung bis Ende Jahr, du musst aber eine Kündigungsfirst von 3 Monaten einhalten. Das heisst, dass du das Krankentaggeld (KTG) bis Ende September kündigen musst.

Eine KTG-Lösung macht für dich als Unternehmer auf alle Fälle Sinn, egal ob du selbständig unterwegs bist oder eine Firma mit Angestellten führst. Als Einzelunternehmer kannst du ohne Absicherung in finanzielle Not geraten, und als Arbeitgeber bist du gesetzlich zur Lohnfortzahlung verpflichtet, wenn Mitarbeiter aufgrund von Krankheit ausfallen.

Zwar ist die Lohnfortzahlung zeitlich begrenzt, aber es kann für dein Unternehmen trotzdem teuer werden, da du nicht nur den Lohn des ausgefallenen Mitarbeiter weiterhin zahlen musst sondern möglicherweise einen Ersatz finden musst, der die Arbeit erledigt und durch Mehrkosten auf dich zukommen.

Weil diese Kosten mit der Krankentaggeldversicherung in kalkulierbare Prämienkosten verwandelt werden können, entlastet dich eine Krankentaggeldversicherung.

Krankentaggeldversicherung wechseln – diese Fristen solltest du kennen.

In der Regel ist eine Kündigung mit einer Frist von drei Monaten auf Ende Jahr, d. h. per Ende September, möglich. Es gibt aber eine Ausnahme: Erhöht die bisherige Versicherung aufgrund von Schadensfällen die Prämien auf das nächste Jahr, hast du als Unternehmer bis Ende November Zeit, eine neue Taggeld Lösung zu finden und der bestehenden Versicherung zu kündigen. Bei hohen Schadensfällen gestaltet sich der Wechsel aber oft schwierig. Du solltest deshalb die Versicherung erst dann kündigen, wenn du bereits bei einer neuen Versicherung abgeschlossen hast. Ein Offertenvergleich ist auf jeden Fall zu empfehlen. Tipp: Die Kündigung immer schriftlich machen und das Schreiben als Einschreiben versenden.

Krankentaggeldversicherung für Selbständigerwerbende.

  • Als Selbständigerwerbender bist du für deine Absicherung selber verantwortlich. Da du weisst, dass eine längere Krankheit die Existenz deiner Firma gefährden kann, hast du ja bereits eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen. Wenn du die Möglichkeit dich einer Kollektivversicherung anzuschliessen, z. B. über einen Berufsverband, solltest du das unbedingt tun. Bei solchen Versicherung sind die Prämien geringer als bei einer Einzelversicherung. Da das Risiko bei der Einzelversicherung nicht auf mehrere Personen verteilt werden kann, sind hier die Prämien höher.
  • Mit einer KTG-Lösung hast du auch steuerliche Vorteile: schliesst du eine freiwillige Taggeldversicherung ab, so stellen die Prämien einen geschäftsmässig begründeten Aufwand dar, welcher je nach Kanton von den Steuern abgezogen werden kann. Für genauere Informationen und Konditionen hilft dir ein Steuerberater weiter.
  • Du kannst auch Familienmitglieder, die im Betrieb arbeiten, mitversichern.
  • Als Selbständigerwerbender kannst du das Krankentaggeld auch mit der Unfallversicherung kombinieren, so entstehen tiefere Prämien und weniger administrativer Aufwand.

Krankentaggeld für KMU.

  • Die Prämienhöhe von Taggeldversicherungen kann stark variieren. In der Regel ist es etwa 1% der jährlichen Lohnsumme. In den meisten Fällen teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Prämie. Es ist aber gesetztlich auch möglich, dass du als Arbeitgeber die volle Prämie übernimmst oder dies ganz auf deine Mitarbeiter überträgst.
  • Versicherungen berechnen die Prämie nach verschiedenen Risikogruppen. Wenn dein Unternehmen ein höheres Unfallrisiko hat, z. B. wenn du in der Baubranche tätig bist, musst du mit höheren Prämien rechnen.
  • Je höher das Durchschnittssalter deines Unternehmens ist, desto höher fallen deine Prämien aus.
  • Unter den Versicherungen gibt es Prämien-Unterschiede, ein Vergleich lohnt sich also.
  • Wenn du die Wartefrist der KTG-Zahlungen verlängerst, sind die Prämien günstiger. Die Standardfrist ist 30 Tage. Wenn du eine Wartefrist von 14 Tagen wählst, erhöht sich die Prämie um ca. 25%. Und entsprechend sinkt die Prämie, wenn du die Wartefrist, z. B. auf 60 Tage verlängerst.
  • Schadensfälle und längere Krankheitsfälle erhöhen die Prämie deutlich. Mit einem guten Gesundheitsmanagement kannst du hier entgegensteuern.

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