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Einzelunternehmen: Warum sich eine doppelte Buchführung lohnt

04.04.2019
Lesezeit: 3 min

Hält doppelt besser? Wir sagen «ja». Zumindest was die Buchhaltung angeht. Was eine doppelte Buchführung für Einzelunternehmen und Selbstständige bedeutet und welche Vorteile sich daraus ergeben, erfährst du hier.

 Immer wieder stellen sich Selbstständige die wichtige Frage: Muss ich meine Buchhaltung doppelt führen? Eine Verpflichtung zur doppelten Buchführung besteht für Einzelfirmen nämlich nicht, solange der Jahresumsatz 500'000 Franken nicht überschreitet. Eine einfache Einnahmen-Ausgaben-Rechnung reicht also völlig aus – zumindest gesetzlich betrachtet. Dennoch bietet eine freiwillige doppelte Buchführung auch für Einzelunternehmen viele Vorteile und ist nicht zwingend mit einem Mehraufwand verbunden.

Alle Buchungen auf zwei Konten erfassen

Doch zuerst der Reihe nach: Was verstehen wir eigentlich unter dem Begriff «doppelte Buchführung»? Per Definition bedeutet eine doppelte Buchführung, dass alle Buchungen auf zwei Konten erfasst werden – einmal im «Soll», einmal im «Haben». Hierzu ein Beispiel: Du fährst für eine Sitzung mit dem Zug von Luzern nach Bern und bezahlst das Billett mit der Maestro-Karte deines Geschäftskontos. Für diese Transaktion verwendest du dein Geschäftskonto (Haben). Bei einer doppelten Buchführung verbuchst du die Ausgabe noch unter dem Konto «Fahrspesen» (Soll). Das heisst: Du gibst zusätzlich an, wofür du die Ausgabe verwendet hast. 

Buchhaltungs-Software nimmt dir den Zusatzaufwand ab

Klingt kompliziert – muss es aber nicht sein. Mit einer Buchhaltungs-Software hast du für die doppelte Buchführung keinen Mehraufwand im Vergleich zur einfachen Einnahmen-Ausnahmen-Rechnung. KLARA bietet dir zum Beispiel einen vordefinierten Kontenrahmen und verbucht deine Einnahmen und Ausgaben automatisch auf das richtige Konto.

Unerlässlich für eine erfolgreiche Geschäftsführung

Auch wenn die doppelte Buchführung für die meisten Einzelunternehmen freiwillig ist, bietet sie nur Vorteile. Bei einer einfachen Buchhaltung erfährst du lediglich, wie hoch dein Gewinn oder Verlust ist. Da du bei einer doppelten Buchführung immer zwei Konten verwendest, erhältst du viele wichtige Zusatzinformationen, dank denen du die Führung deines Unternehmens längerfristig verbesserst. So siehst du immer auf einen Blick, wofür du eigentlich dein Geld ausgibst. Das hilft dir dabei, realistische Budgets für die Zukunft aufzustellen. Ausserdem bist du stets darüber informiert, wie wieviel Geld dir zur Verfügung steht, wie das Verhältnis zwischen Eigenkapital und Fremdkapital aussieht und wie es um die Lagervorräte steht. 

Die Steuerverwaltung wird dir danken

Und noch was: Eine doppelte Buchhaltung bietet dir eine schnelle Übersicht, die auch für die Steuerverwaltung nachvollziehbar ist. Denn die schaut dir ganz genau auf die Finger – unabhängig davon, ob du eine Einzelfirma, eine AG oder eine GmbH führst.

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Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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