Die Treuhandbranche löst sich nur schwer vom Papier. Doch der Wechsel komme, sagt Treuhänder und KLARA-Coach Patrick Vergult.
KLARA Blog

«Vom digitalen Wandel profitieren alle Seiten»

13.10.2022
Lesezeit: 2 min

Patrick Vergults Treuhandfirma curaVer GmbH ist schon lange digital unterwegs. Das liege durchaus in seinem eigenen Interesse, sagt der erfahrene Treuhänder: «Wenn wir mit digitalen Unterlagen statt Papierdokumenten arbeiten, benötigen wir weniger Archiv- und Büroräume und können die Mietkosten deutlich reduzieren. Sichere digitale Lösungen ermöglichen zudem Home Office für unsere Mitarbeitenden, was diese immer mehr schätzen.» 

Eine sichere digitale Plattform wie KLARA bringe auch den Kundinnen und Kunden handfeste Vorteile, meint Vergult: «Sie können zeitlich und örtlich unabhängig auf alle wichtigen Daten zugreifen. Nicht nur Debitoren und Kreditoren, sondern auch Bilanz und Erfolgsrechnung können jederzeit tagesaktuell eingesehen werden. Das erhöht die Übersicht und erleichtert unternehmerische Entscheide.»  

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Weniger Routine, mehr Beratung


Neben dem unkomplizierten, zeit- und ortsunabhängigen Austausch zwischen Treuhänder und Kundschaft ermögliche das KLARA Ökosystem auch Drittparteien ein angenehmeres Arbeiten, sagt Vergult: «Ein Steuerrevisor wird viel lieber mit einem digitalen Archiv arbeiten, statt die nötigen Belege aus einem Dutzend Bundesordner zusammensuchen zu müssen. Dasselbe gilt für die externe Revisionsstelle.»

Nach Meinung von Patrick Vergult, der als KLARA-Coach jeden Tag den Wechsel von analogen zu digitalen Prozessen begleitet, wird die Digitalisierung auch die Rolle der Treuhänderinnen und Treuhänder stark verändern: «Routinebuchungen und Fleissarbeiten werden durch moderne Software stark reduziert. So gewinnen wir mehr Zeit für spannendere Aufgaben wie die individuelle Beratung und Begleitung unserer Kunden.»

Weshalb zögern viele Treuhänderinnen und Treuhänder trotzdem mit dem Wechsel zu digitalen Arbeitsprozessen, und was können sie gewinnen, wenn sie den Schritt wagen?

Das vollständige Interview mit Patrick Vergult kannst du hier bei unserem Partner Treuhand 4.0 lesen.  

 

 

Willst auch du von den Vorteilen einer digitalen Buchhaltung profitieren?

Dank Automatisierungen bleibt mehr Zeit für das, was wirklich Spass macht. Kundenberatung beispielsweise. 

Die Steuererklärung im ersten Geschäftsjahr

Entsprechend kannst du auch die Steuererklärung für die Dauer des langen Jahres erstellen. Somit musst du den Jahresabschluss samt Steuererklärung nur einmal erledigen, statt zweimal. Also beispielsweise für 17 Monate statt für 5 und 12 Monate. Eine Ausnahme bildet allerdings die Mehrwertsteuer, die sich immer am Kalenderjahr orientiert. Hier gibt es kein verkürztes oder verlängertes Jahr. Alles, was du über die Mehrwertsteuerpflicht wissen musst, haben wir für dich in diesem Beitrag zusammengefasst.

Bei der Einrichtung der Buchhaltung Folgendes beachten:

  • Die Löhne müssen trotzdem per Ende Jahr abgerechnet werden. Also, um beim vorherigen Beispiel zu bleiben, vom 1. August bis zum 31. Dezember des aktuellen Jahres.
  • Die Mehrwertsteuer wird anteilsmässig auf zwölf Monate abgerechnet. In unserem Beispiel handelt es sich also um fünf Monate. Der Umsatz muss in dieser Zeit auf 12 Monate hochgerechnet werden.
  • In der Steuererklärung unbedingt alles sauber deklarieren. Von wann bis wann dauerte das Geschäftsjahr? Per wann wirst du die zukünftigen Geschäftsjahre abschliessen?
  • Auch in der Jahres- sowie der Erfolgsrechnung alle Daten vom 1. August bis 31. Dezember des laufenden Jahres sauber erfassen.
  • Eine umfassende Checkliste für deine Steuererklärung findest du hier.

Tipp: Du möchtest deine buchhalterischen Kennzahlen zu Statistikzwecken verwenden? Achtung, die aus dem ersten Geschäftsjahr lassen sich nicht eins zu eins mit denen aus dem zweiten vergleichen, da die beiden Jahre unterschiedlich lang sind. Das heisst: Eine saubere Eingrenzung ist notwendig.

Deine Aufgaben nach der Kündigung

Nebst den rechtlichen Aufgaben, die du als Arbeitgeber hast, ist für dich ein Punkt zentral: Du musst unmittelbar nach der Kündigung sicherstellen, dass das spezifische Wissen nach dem Abgang des Mitarbeiters in deinem Unternehmen bleibt. 

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Checkliste: Aufgaben für Arbeitgeber

KLARA hat alle Aufgaben, die auf dich nach der Kündigung zukommen, kompakt und übersichtlich in einer Checkliste zusammengefasst.
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