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Eine Schwangerschaft kann die Ressourcenplanung eines KMU schnell mal aus der Bahn werfen. Wie du dich darauf vorbereitest, erfährst du hier.
KLARA Blog

Hilfe, meine Mitarbeiterin ist schwanger!

28.01.2021
Lesezeit: 5 min

Deine Mitarbeiterin verkündet in der morgendlichen Kaffeepause fröhlich ihre Schwangerschaft: «Freude herrscht» oder beschleicht dich die Angst vor Engpässen? Das liegt ganz bei dir. Viele Fragen betreffend Arbeitsrecht und vor allem Ressourcenplanung tauchen auf. Wichtig für dich als Arbeitgeber: Triff rechtzeitig die richtigen Vorbereitungen und nimm die möglichen Chancen wahr.

Der Mutterschutz steht über allem

Mit der Nachricht der Schwangerschaft steht das Wohl von Mutter und Kind an allererster Stelle. Der Mutterschutz ist demnach ein wichtiges Thema, über welches jeder Arbeitgeber Bescheid wissen sollte. Das Arbeitsgesetz (ArG) legt diesbezüglich Massnahmen fest. Diese betreffen die Arbeits- und Ruhezeiten, Tätigkeiten im Stehen generell sowie die Bestimmungen bei . Welche Arbeitszeiten zu welchem Zeitpunkt der Schwangerschaft eingehalten werden müssen, erfährst du hier auf einen Blick:

Beschwerliche und gefährliche Arbeiten
Mutterschaft und Arbeitszeitgestaltung

Lesezeit: 5 min

Vergiss nicht, bereits im Vorfeld eine Risikobeurteilung durchzuführen, die auf den oben erwähnten Bestimmungen beruht. Diese Beurteilung hält unter anderem mögliche Gefahren für Mutter und Kind am Arbeitsplatz sowie Präventivmassnahmen fest. Weitere Informationen erhältst du hier:

Alle Informationen zum Mutterschutz

Ebenfalls zu beachten ist der Kündigungsschutz einer werdenden Mutter: Dieser tritt ab dem Zeitpunkt in Kraft, an dem die Mitarbeiterin ihren Vorgesetzten – also dich – über die Schwangerschaft in Kenntnis setzt, und dauert bis zum Ende des 16-wöchigen Mutterschaftsurlaubs an. Weitere Hintergründe zum Thema Kündigung zur Unzeit findest du übrigens auch auf unserem Blog:

Zum Beitrag: Kündigung zur Unzeit

Prüfe die Chancen deiner Unternehmung

Nebst rechtlichen Bestimmungen gibt es für Arbeitgeber aber noch mehr zu berücksichtigen: Kehrt die Mitarbeiterin nach der Geburt zurück an den Arbeitsplatz? Zu welchem Anstellungsgrad kann/will sie noch arbeiten? Inwiefern muss ihre Abwesenheit überbrückt werden?

Genau solche Fragen können Anlass sein, die Situation bzw. die Organisation generell zu überdenken. Denn Veränderungen im Team können auch neue Möglichkeiten schaffen. Nimm die Chance wahr und überprüfe, ob die Aufgabenbereiche der betreffenden Stelle im Zuge dieser Veränderungen noch Sinn machen oder angepasst werden sollten.

Suche das Gespräch

Aber planen und überlegen reicht allein nicht. Eine Schwangerschaft bedeutet sowohl für die Mutter als auch den Arbeitsgeber viele Unsicherheitsfaktoren. Was hier hilft, ist ein offenes Gespräch zwischen dem Arbeitgeber und der werdenden Mutter – und zwar rechtzeitig. Glaub mir, die Devise lautet hier: Je früher, desto besser. Ziel ist es, die Bedürfnisse der Mutter zu eruieren und diese mit den unternehmerischen Möglichkeiten und Ziele zu vereinbaren.

Welche Massnahmen sind zuerst nötig? Frage deine Mitarbeiterin konkret danach, ob in der nahen Zukunft Projekte anfallen, für die sie Unterstützung benötigt. Dazu gehört auch abzuklären, ob Geschäftsreisen anstehen, die sie nicht mehr wahrnehmen kann. Mit dieser Kenntnis kannst du, wenn nötig, rechtzeitig die entsprechend Schritte einleiten, zum Beispiel einen Ersatz suchen. Das betrifft auch die Zeit der durch den Mutterschaftsurlaub bedingten Abwesenheit der Mitarbeiterin.

 

Tipp: Heutzutage können mit Vermittlungsplattformen, wie zum Beispiel Coople, ganz schnell und einfach temporäre Mitarbeitende gefunden werden. Dank KLARA lassen sich diese problemlos und ohne weiteren Aufwand auch buchhalterisch vorübergehend erfassen.

 

Merkblatt: Mitarbeitergespräch mit angehenden Müttern

Im Zuge eines solchen Gesprächs muss bereits im Vorfeld eine Menge bedacht werden und ist zudem viel Fingerspitzengefühl nötig. Wir haben dir ein Merkblatt mit den wichtigsten Punkten zum Download bereitgestellt: 

Gut zu wissen.

Du kannst deine Kundennummer beim zuständigen Steueramt erfragen. Bitte beachte: Passe danach bei den quellensteuerpflichtigen Mitarbeitern die Angaben an (siehe Schritt 6)

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Suche das Gespräch

Generell stellt sich die Frage, ob die Mitarbeiterin überhaupt zu ihrem Job zurückkehren möchte und wenn ja, wann und zu wie viel Stellenprozent. Hier lohnt es sich, nachzuhaken: Wie ist die werdende Mutter hinsichtlich Kinderbetreuung organisiert? Nach dem Mutterschaftsurlaub bevorzugen viele Mütter einen Anstellungsgrad unter 100%, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben. Ein Teilzeitpensum, zum Beispiel in Form eines Job-Sharings, oder neue Arbeitsformen wie Home Office können optimale Lösungen sein.

Durch ein solches Gespräch zeigst du dich aktiv und holst Erwartungen ab. Schliesslich soll den Mutterfreuden und dem normalen Tagesgeschäft deines Unternehmens nichts im Wege stehen. Beides zusammen ist möglich.

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Merkblatt: Mitarbeitergespräch mit angehenden Müttern

Im Zuge eines solchen Gesprächs muss bereits im Vorfeld eine Menge bedacht werden und ist zudem viel Fingerspitzengefühl nötig. Wir haben dir ein Merkblatt mit den wichtigsten Punkten zum Download bereitgestellt: 
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