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Erwerbstätige Väter haben neu Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Das musst du jetzt wissen.
KLARA Blog

Vaterschaftsurlaub: Das ändert sich für Arbeitgeber.

06.01.2021
Lesezeit: 1 min

Ab dem 1. Januar 2021 können Väter zwei Wochen bezahlten Urlaub beziehen – innerhalb von sechs Monaten ab Geburt eines Kindes. Das neue Gesetz zieht auch eine leichte Erhöhung der EO-Beiträge mit sich.

Das Schweizer Volk hat am 27. September 2020 den Vaterschaftsurlaub an der Urne angenommen. Das neue Gesetz tritt bereits am 1. Januar 2021 in Kraft. Das heisst: Erwerbstätige Väter haben ab sofort Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Dieser muss in den ersten sechs Monaten nach Geburt des Kindes bezogen werden. Die zwei Wochen Urlaub entsprechen maximal 14 Taggeldern.

Lesezeit: 1 min

Beim Vaterschaftsurlaub gibt’s Folgendes zu beachten:

  • Der Urlaub kann am Stück (inkl. Wochenende) oder tageweise bezogen werden. Das Wochenende wird beim Vaterschaftsurlaub mitentschädigt. Dies ist bereits beim Mutterschaftsurlaub der Fall.
  • Die Kündigungsfrist wird verlängert, wenn der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigt und der Vater noch nicht den gesamten Vaterschaftsurlaub bezogen hat. Die Verlängerung entspricht der Anzahl verbleibender Urlaubstage.
  • Als Entschädigung für den Verdienstausfall erhalten Väter 80 Prozent des durchschnittlichen AHV-pflichtigen Erwerbseinkommens vor der Geburt, höchstens aber 196 Franken pro Tag. Dies ergibt einen Höchstbetrag von 2'744 Franken.
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Erhöhung der EO-Beiträge

Finanziert wird der zweiwöchige Vaterschaftsurlaub über die Erwerbsersatzordnung (EO). Deshalb wird der Beitrag an die EO von heute 0.45 auf 0.50 Lohnprozente erhöht. Der gesamte AHV/IV/EO-Beitragssatz beträgt nun 10.60 statt bisher 10.55 Prozent. Als Arbeitgeber übernimmst du die Hälfte davon – die Arbeitnehmerinnen und -nehmer die andere Hälfte.

Das Wichtigste in Kürze
  • Väter haben neu Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsurlaub.
  • Sie erhalten 80 Prozent des Erwerbseinkommens.
  • Der EO-Beitrag erhöht sich von 0.45 auf 0.50 Prozent.

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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