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Hausangestellte: Warum sich Schwarzarbeit nicht lohnt

04.04.2019
Lesezeit: 2 min

Anja und Manuel K. aus Horw arbeiten beide und haben zwei Kinder. Die vierköpfige Familie braucht Unterstützung im Haushalt, doch die Bürokratie hat sie bisher abgeschreckt. Wie sie den bürokratischen Aufwand bei der legalen Anstellung ihrer Putzfrau trotzdem tief halten, liest du hier.

«So sieht es bei uns zurzeit immer aus», sagt Manuel K. entschuldigend und wischt mit der Hand die Brösmeli vom Frühstückstisch. Es ist Samstagvormittag, einer der seltenen Momente, in denen sowohl Manuel als auch Anja zuhause sind. Das Wohnzimmer ist ein buntes Durcheinander aus Legos, Wäsche auf dem Bügelbrett und halb gelesenen Zeitungen. Die 8-jährige Seraina und ihr um drei Jahre jüngerer Bruder Joel spielen unbeeindruckt in einer Ecke – sie stört das Chaos wenig.

Hausangestellte gesetzeskonform anstellen

«Wir wollten schon lange wenigstens eine Putzfrau anstellen», sagt Anja. Zwei Kinder plus zwei 80%-Jobs zu jonglieren, das ist nicht immer einfach. Sie begannen, in ihrem Umfeld nach geeigneten Putzfrauen zu suchen. «Doch in in unserem Freundeskreis arbeitet die Putzfrau meist schwarz, weil sich die wenigsten um den Papierkram kümmern möchten. Lieber verzichten sie auf die obligatorische Unfallversicherung oder die AHV der Putzfrau», so Anja. «Für uns ist das keine Option. In der Schweiz gibt es schon genug Schwarzarbeit und falls dann wirklich etwas passiert, sei es ein Unfall oder doch eine Rechtstreitigkeit, dann ist man nicht abgesichert oder versichert.», sagt Manuel.

Auch der administrative Aufwand bei der Anstellung einer Putzfrau habe sie bisher abgeschreckt. Nun sind Manuel und Anja auf KLARA gestossen: Mit wenigen Klicks hilft dieser digitale Assistent, Hausangestellte gesetzes- und steuerkonform anzustellen. Nicht nur anzustellen, sondern auch zu versichern und Lohnabrechnungen auszustellen. Ausserdem übernimmt KLARA die Anmeldung bei der AHV. Den beiden war klar: Das ist es!

Versichert während der effektiven Arbeitszeit

Die Frage nach der obligatorischen Unfallversicherung der Hausangestellten beschäftigte das Ehepaar aus Horw aber immer noch. «Was, wenn sie einmal nicht kommt? Oder wir in den Ferien sind? Bezahlen wir dann dennoch für ihre Versicherung?», fasst Manuel die Fragen der Familie zusammen.

KLARA bietet hier eine Option, Angestellte entsprechend ihrer geleisteten Arbeitszeit zu versichern, statt wie üblich über eine pauschale Versicherungsprämie. «Für uns ist das die beste Lösung – unsere Putzfrau ist quasi für die Stunden versichert, in denen sie effektiv für uns arbeitet. Auch handelt es sich dabei um ein kombiniertes Versicherungsangebot aus Unfall-, Kasko- und Rechtsschutz. Das interessante daran, wir bezahlen pro geleistete Stunde.», sagt Anja begeistert. Voraussetzung für diese Art der Versicherung, die über die Mobiliar läuft: Die Hausangestellten können in jenem Haushalt maximal 10'000 CHF pro Jahr verdienen.

Einfache Zeiterfassung per App

Auch die Zeiterfassung wird zum Kinderspiel: Die Putzfrau gibt mit der dazugehörigen App myKLARA ihre Arbeitszeit ganz einfach per Handy ein. Die Familie K. hat somit stets den Überblick über die geleisteten Stunden und kann im Nu Lohnabrechnungen erstellen. «Mit KLARA haben wir den idealen Assistenten gefunden, der die ganze Bürokratie abschafft. So haben wir mehr Zeit für unsere Familie», sagt Manuel.

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Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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