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Die Internetkriminalität ist gerade im Aufwind. So schützt du deine Firma.
KLARA Blog

Wie schütze ich meine Firma vor Cyberattacken?

klara-ribbon-gastbeitrag-zurich
19.05.2020
Lesezeit: 2 min

Immer mehr Firmen arbeiten im Home Office und nutzen digitale Tools. Das ist ein gefundenes Fressen für Hackerangriffe. Mit unseren acht Tipps ist deine Firma bestens gegen Cyberattacken gewappnet.

Seit der Coronakrise nehmen die digitalen Aktivitäten stark zu – sowohl privat als auch im geschäftlichen Umfeld. Die Firmen verlagern ihre Arbeitsplätze ins Home Office, nutzen digitale Tools und verkaufen vermehrt übers Internet. Auch wenn diese Entwicklung erfreulich ist, dient sie als Köder für Hacker aus der ganzen Welt. Denn die Internetkriminalität ist seit der Coronakrise im Aufwind.

Spätestens jetzt sollten sich Schweizer Unternehmen Gedanken über eine Prävention gegen Angriffe aus dem Internet machen. Um dich dabei zu unterstützen, haben wir die folgenden acht Tipps zusammengestellt.

1. Das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand halten.

Hacker greifen auf Schwachstellen in der Software zu. Deshalb musst du dein Betriebssystem – sei es Windows oder mcOS – stets aktuell halten. Dazu gehört auch, alte Betriebssysteme wie Windows XP zu beseitigen, weil sie keine Updates mehr erhalten. Sinnvoll ist ausserdem, ein Inventar aller Computer und Applikationen des Unternehmens anzulegen.

2. Nutzerrechte jährlich überprüfen.

So verhinderst du, dass beispielsweise ehemalige Mitarbeitende aufs Netzwerk zugreifen.

3. Antivirenprogramme installieren.

Antivirenprogramme installieren, die Schadsoftware erkennen und blockieren, sowie eine Firewall nutzen, die nicht erlaubte Zugriffe verhindert.

4. Intelligente Passwörter verwenden.

Intelligente Passwörter verwenden, die zum Beispiel Sonderzeichen enthalten, Zahlen und Buchstaben kombinieren, mindestens acht Zeichen haben und in denen der eigene Vorname, Name oder Geburtsdatum nicht vorkommt.

5. Mitarbeitende sensibilisieren.

Klär dein Team zum Beispiel über Phishing auf. Denn die Mitarbeitenden sind das Einfallstor für fast alle Cyber-Attacken.

6. Regelmässige Daten-Back-ups vornehmen.

Deine wichtigsten Daten solltest du täglich sichern. Das neueste Back-up sollte nicht das vorherige überschreiben, weil sonst die historischen Daten verloren gehen können. Banal, aber wichtig: Das Back-up sollte stets vom Netz genommen werden, damit es dem Virus nicht ebenfalls zum Opfer fällt. Und man muss regelmässig testen, ob die Datensicherung funktioniert hat.

7. Risikoanalyse als Führungsaufgabe.

Was sind meine «Kronjuwelen» und wie kann ich diese schützen? Dazu gehört auch ein professionelles Krisenmanagement mit Notfallplan für Cyber-Angriffe.

8. Versicherungsschutz prüfen.

Beispielsweise kommt die Zurich Cyber-Versicherung für bestimmte Kosten infolge eines Hacker-Angriffs auf.

Gut zu wissen.

Du kannst deine Kundennummer beim zuständigen Steueramt erfragen. Bitte beachte: Passe danach bei den quellensteuerpflichtigen Mitarbeitern die Angaben an (siehe Schritt 6)

Sicher ist sicher!

Da die Krankenkasse nur für Nichtberufsunfälle aufkommt, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, eine Versicherung gegen Berufsunfälle für deine Hilfskraft abzuschliessen – selbst, wenn sie nur wenige Stunden bei dir arbeitet. Kümmert sich deine Haushaltshilfe jedoch mehr als acht Stunden pro Woche um deinen Haushalt, gilt es zusätzlich eine Nichtberufsunfallsversicherung für sie abzuschliessen.

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KLARA Tipp:

Was es bei den Sozialversicherungen für deine Angestellten zu beachten gibt, wie viel Lohn für Tätigkeiten im Haushalt angemessen ist, Informationen rund ums Thema Haushaltshilfe einstellen, findest du im nachfolgend downloadbaren Merkblatt.
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